After-Wedding Shooting in Berchtesgaden

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Im März war ich zusammen mit der lieben Stylistin Victoria und unseren Assistenten rund um Berchtesgaden zum After-Wedding Shooting mit Anja und Marco.

Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter – 4 Wochen später hat es in Ramsau nämlich nochmal geschneit.

Am Freitag reisten wir an und machten erst einmal ein Locationscouting. Einige Locations fielen aufgrund des noch liegenden Schnee’s (Hängebrücke) oder der noch nicht vorhandenen Schiffsverbindung (Obersee) weg… und so entschieden wir uns, einfach nur rund um den Hintersee zu fotografieren.

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Anja und Marco kamen früh an unserem Hotel an, die beiden wurden von Vicky gestylt

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und schon ging es los zum Hintersee. Eigentlich wollten wir im schönen Morgenlicht im Ruderboot shooten – nur leider waren an diesem Morgen für ein Anglerevent alle Ruderboote bereits belegt und so verschoben wir das auf später..

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Zur Mittagszeit war das Anglerevent vorbei und wir liehen uns ein Ruderboot für Anja und Marco, sowie ein Treetboot für uns aus.

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War das schön und romantisch!

Und für uns im Treetboot auch sehr lustig..

Ich liebe einfach die Berge und freue mich immer wieder, wenn ich dort fotografieren darf!

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Blumen: Zweigeteilt Blumenwerkstatt Kübert, Karlstadt

Kleid Braut und Jacke/Weste Bräutigam: Liebesglück Brautmoden, Höchberg

Schuhe, Schmuck Braut: Blogged – Die Boutique, Würzburg

Styling: Victoria Make-up Artist

Hut, Hemd, Hose Bräutigam, Jeansjacke Braut: privat

 

 

Mein Mädelswochenende in Hamburg

Ach, war das schön in Hamburg!!!

Mit den Mädels ging es mit dem Zug am Freitag nach Hamburg. Wir schlenderten noch ein bisschen durch die Stadt, am Jungfernsteg entlang und checkten dann im Motel One Hamburg-Alster ein. 

Am Abend hatten wir Spaß auf der Repperbahn St.Pauli u.a. in der Olivia Jones Bar. 

Sehr cool, dass Olivia Jones auch persönlich da war!! Wollte ich doch schon immer mal treffen!

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Am Samstag – noch etwas müde – machten wir uns auf den Weg zur Fähre um nach Oevelgönne zu fahren. Dort spazierten wir durch den kleinen, aber schönen Museumshafen Oevelgönne entlang an den wunderschönen Kapitänshäusern

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und chillten danach in der Strandperle bei einer heißen Schokolade und Tee.

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Mit Blick auf das Wasser und die vorbeifahrenden Schiffe ist es einfach schön da!

Übrigens kann man in der Strandperle auch heiraten. In einem super, süßen kleinen Raum ist das Trauzimmer. Sehr, sehr schön!

Dann ging es wieder zurück mit der Fähre und wir genossen einfach die Stadt, das Wasser und die feine Brise, die einem immer um die Nase weht 😉

Der StrandPauli ist auch auch toll!

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Hier kann man einfach chillen aber auch lecker essen! Das machten wir dann auch.

Im wohl verrücktesten Italiener der Stadt Luigis Restaurant im Portugiesenviertel waren wir dann am Abend zum Essen.  Sehr crazy, sehr cool! Auch mit Tischreservierung wartet man gefühlt ewig.. ist aber nach der Pizza in Herzform und dem herzlichen und lustigen Personal schnell vergessen. Danach hatten wir im Portugiesenviertel noch sehr viel Spaß..

Am Sonntag früh besuchten wir  (trotz sehr wenig Schlaf) noch den Hamburger Fischmarkt

Gehört ja irgendwie dazu, trotzdem war es für mich nicht ganz soo das Highlight.. Später wollten die Mädels unbedingt noch zum „Schellfischposten“, Hamburgs älteste Seemannskneipe, die auch Schauplatz für die NDR-Late Night Show „Inas Nacht“ ist.

Vorbei an der Elbphilharmonie, liefen wir dann weiter zur Speicherstadt.

Hier mag ich es immer wieder sehr gerne, auch zum Fotografieren.

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Lecker gegessen haben wir dann noch im Neni, bevor wir uns wieder auf den Nachhauseweg machten..

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Es war einfach so schön!!! Wir hatten jede Menge Spaß, am Abend wie am Tag.

Und ich freue mich schon jetzt, wenn ich Hamburg dieses Jahr noch einmal besuchen werde..

Mein Fazit: Mit der richtigen Kleidung macht Hamburg bei jedem Wetter Spaß!

Meine „The north face“ Jacke war einfach super dafür! Nach dem perfekten Stirnband muss ich tatsächlich noch suchen.. wer Tipps hat, gerne her damit. Und auch meine Sonnenbrille (ähnlich hier) war immer dabei, denn wenn der Wind so geht, ist das gar nicht so schlecht mit einer Sonnenbrille, auch wenn die Sonne nicht scheint 😉

Und noch ein Begleiter war mein neuer (eigentlich Fotorucksack) Fjällräven Rucksack. Da in Hamburg das Wetter ja öfter mal umschlägt, passte hier einfach alles rein:

Pulli, Jacke, Kamera, Geldbeutel.. einfach perfekt!

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Fotografiert habe ich übrigens das erste mal alles mit meiner neuen Reisekamera, der Olympus Pen und ich bin wirklich mega begeistert, ihr findet sie hier:

Olympus Pen mit dem 45mm Objektiv

(Werbung, Partnerlinks)

 

Gefällt euch Hamburg eigentlich auch so gut? Habt ihr Tipps für meinen nächsten Besuch? Dann gerne her damit!

Dirndlliebe made in franken – KLEIDERKUNST

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Im März hatte ich ein tolles Shooting für Kleiderkunst Dirndl Couture in einer der schönsten Locations in Franken – der Villa Sommerach in Sommerach.

 

Wir durften in der kompletten Villa Sommerach den ganzen Tag fotografieren. Hierfür auch noch einmal lieben Dank!

Und natürlich an unsere wunderbaren Models Viktoria

und Shannon

die von der lieben Andrea Zakel Make-up Artist gestlyt wurden. Blumen und Haarkränzchen von Zweigeteilt aus Karlstadt.

Und für alle, die auch verliebt in die tollen Dirndl sind und mehr über Kristin von Kleiderkunst erfahren möchten, gibt’s hier ein kleines Interview. Viel Spaß dabei!

Liebe Kristin, wie bist du denn auf die Idee gekommen, Dirndl Designerin zu werden?

Das war eigentlich mehr aus der Not heraus, als ich 18 Jahre alt war wollte ich unbedingt ein tolles Dirndl haben, fand aber damals kein schönes, modern interpretiertes und hochwertiges Dirndl „von der Stange“ und so probierte ich mich selber daran. Ich war zu der Zeit bereits in der Ausbildung als Schneiderin..

Schon als Kind trug ich ein Dirndl, welches schon meine Cousine trug und an mich weitergegeben wurde. Kindheitserinnerungen bleiben einfach irgendwie „hängen“. Frauen in Dirndl fand ich als Kind schon faszinierend!

Und überhaupt finde ich, dass in jedem Dirndl einfach ein Zauber liegt..

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Was inspiriert dich bei deinen Entwürfen?

Die Inspiration zu meinen Entwürfen sind ganz unterschiedlich. Farbinspirationen hole ich mir tatsächlich ganz viel aus der Natur, von Pflanzen und Blumen. Stilmixe, der Himmel, das Meer… Natur ist da der beste Lieferant.

Dann natürlich auch meine Stofflieferanten. Ganz viel macht der Stoff aus, die Haptik. Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Stoffarten. Oft ist es dann so, wenn ich abgemustert habe und den Stoff zwischen meinen Fingern fühle, spielt dass dann einfach auch eine ganz große Rolle.. was passt zusammen.. somit entstehen dann durch die Stoffe mit den Farbkombinationen das Design und damit dann auch die Form des Dirndls.

Eine weitere Inspiration sind für mich nostalgische Bilder, traditionelle Dirndl die ich gerne neu interpretiere.

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Wie sieht für dich das perfekte Dirndl aus? Was macht ein Dirndl aus?

Das perfekte Dirndl ist natürlich immer eine subjektive Sache, da es ja perfekt für die Frau sein muss. Das kann natürlich ganz unterschiedlich sein. Der Wohlfühlfaktor spielt natürlich eine ganz große Rolle.

Aber an sich gibt es da natürlich ganz sachliche Komponenten:

Die Passform ist ganz wichtig. Die Schnitte müssen ausgefeilt sein. Mit Masschneidern kann man da natürlich gut eingreifen. Was Passform angeht: Hochwertige Stoffe und Materialien, die mit Naturfasern gemischt sind, somit sind sie sehr langlebig, was auch die Nachhaltigkeit fördert. Ein zeitloses Design, was man lange tragen kann und im besten Fall an eine oder mehr Generationen weiter gibt. Eleganz, ein erlesenes Design und Erscheinungsbild macht für mich das „perfekte“ Dirndl aus!

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Und jetzt würde ich natürlich noch gerne ein paar private Dinge von dir wissen 😉

Wie kleidet sich Kristin privat?

Oder ziehst du einfach jeden Tag ein anderes Dirndl an ;)?

(haha, da lacht sie 😉

Privat bin ich eher farblos unterwegs – dunkelblau, grau, schwarz, weiß. Da spiele ich ganz, ganz wenig mit Farben. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass ich mich in meinen Designs mit Farben auslebe. Ich mag Jeans und Basic-Shirts im Alltag, schöne Maxikleider im Sommer. Was mir auch hier wieder sehr wichtig ist: Eine gute Passform, tolles Design, Schnittführung, Materialien und Verarbeitung. Ich achte auch darauf, dass viele meiner privaten Kleidungsstücke in Europa produziert werden. Möglichst auch nachhaltig. Ich liebe skandinavisches Design, da dieses oft sehr nachhaltig und hochwertig ist. Von daher hängen meine Teile auch sehr lange im Schrank!

Und nein, ich trage nicht jeden Tag Dirndl, da mein Modeherz ganz, ganz , ganz groß ist und da passen natürlich auch andere wunderschöne Kleider rein. Deshalb gilt meine Leidenschaft und Hingabe natürlich den Dirndln, aber ab und zu gehe ich da auch mal „fremd“ und finde andere Kleidungsstücke auch ganz toll!

Was liebst du an deiner Heimat Unterfranken? Hast du Tipps für Unternehmungen hier bei uns?

Ganz spontan fällt mir hier natürlich der Wein ein! Ganz besonders die „Scheurebe“ meine Lieblingsweinsorte. Ich mag die Bodenständigkeit der Franken sehr gerne. Unser Mix aus Kultur, Stadt- und Dorfleben, Natur, Weinfesten, Weinwanderungen, Weinberge.. Man merkt, ich bin ein sehr weingeprägtes Kind 😉 Den Menschenschlag der Franken mag ich auch sehr gerne – den Franken würde ich als ehrlich beschreiben, als einer der auch mal „zupacken“, auf den man sich verlassen und mit dem man auch gut gesselig sein kann.

 

Vielen Dank für das schöne Interview!

Liebe Kristin, ich danke dir noch einmal von Herzen, dass du mich vor einiger Zeit angesprochen hast, wir seitdem super viel Spaß beim Locationscouting und auch beim Shooting zusammen hatten. Vielen Dank für den tollen Auftrag und weiterhin ganz viel Erfolg beim designen der wunderschönen Dirndl!

#soschönistkarlstadt // Babsi und Achim vom „Blickwinkel“ im Interview

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Wir reisen alle in der Welt umher und doch gibt es gleich bei uns um die Ecke wirklich so schöne Schätzchen! Ich bin immer wieder überrascht, wie viele doch unser schönes Karlstadt nicht kennen! Das muss doch dringend geändert werden!

Ich möchte euch meine Heimat mit der schönen Altstadt, den tollen Geschäften, der Gastronomie und vieles mehr in der nächsten Zeit ein bisschen näher vorstellen!

Den Anfang macht das wunderschöne Schmuckgeschäft „Blickwinkel“ mitten in der Altstadt.

 

Mit Babsi und Achim habe ich mich vor kurzem zu einem kleinen Interview getroffen.

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Hallo liebe Babsi, lieber Achim. Erzählt doch mal, wer seid ihr und was macht ihr?

Hallo, ich bin Barbara Hartmann (3. v. rechts) und habe früher zusammen mit Achim (Mitte)  bei einem Schmuckhersteller gearbeitet. Im Jahr 2004 haben wir entschieden, unseren eigenen Laden zu eröffnen, um zu zeigen, dass man mit individuellen Schmuck seine Persönlichkeit unterstreichen kann.

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Achim: Es ist echt verrückt, wir haben jetzt schon 15 Jahre den Blickwinkel in Karlstadt. Erst waren wir ja in der Schulgasse und jetzt sind wir schon 5 Jahre hier in der Hauptstraße in einem total schönen Haus, in dem wir auch unseren Traum von einer offenen Werkstatt und einem Laden im Stil einer Galerie verwirklichen konnten.

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Ich finde auch, ein wirklich schönes Schmuckstück in unserem schönen Karlstadt 🙂

Welches Konzept verfolgt ihr mit eurem Blickwinkel?

Es gibt verschiedene Dinge, die uns wichtig sind.

Was uns zum Beispiel sehr wichtig ist, ist die Werkstattarbeit.

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Hier übernehmen wir auch Umarbeitungen. Wenn jemand zum Beispiel ein Schmuckstück von der Oma hat oder ein Stück, das einem besonders am Herzen liegt.

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Da fließen auch manchmal ein paar Tränchen, ob Freudentränchen oder andere..

Das Ganze ist eben immer mit ganz viel Emotionen verbunden. Wir versuchen dann das Schmuckstück für denjenigen wieder zum Leben zu erwecken.

Das ist ja wirklich toll. So emotional wie du das erzählst.. da kommen selbst mir gleich die Tränchen 😉

Was meine Kunden bestimmt besonders interessiert. Gibt es bei euch auch Eheringe?

Ja, Eheringe gibt es sogar bei uns sehr viele. Wir können hier alles machen, was man sich vorstellen kann.

Sehr gefragt ist im Moment Gelb- oder Rosegold. Auch eher klassische Modelle. Diese werden dann oft zum Beispiel mit einem gekordelten Ring oder einem Ring, der mit Steinen ausgefaßt ist, kombiniert.

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Was ist denn der Unterschied von Online-Anbietern zu euch, wenn zum Beispiel ein Ehepaar kommt und sich die Eheringe bei euch direkt im Blickwinkel aussucht?

Bei uns steht als Erstes die Individualität im Vordergrund.

Wenn ein Brautpaar kommt, versuchen wir heraus zu finden, was die Vorstellung des jeweiligen Paares ist.  Viele haben auch schon eine Vorstellung und haben sich vorab informiert. Wir versuchen zusammen das Eheringpaar zu finden, was beiden gut gefällt. Wir entwickeln mit beiden zusammen das Traumringpaar!

Manchmal ist es zum Beispiel auch so, dass die Frau eine bestimmte Oberfläche möchten, wir haben es aber nicht in der richtigen Farbe da. Wir können dann mit dem Paar in die Werkstatt gehen und dort ein Stück Gold so bearbeiten, dass sich das Paar dies genau vorstellen kann.

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Der Kunde merkt dann wirklich, dass die Ringe vor Ort hergestellt wurden und hat somit einen größeren Bezug dazu und merkt auch, dass es keine Massenware ist:

„Mein Ring wird hier hergestellt genau wie ich ihn mir vorgestellt habe. Wir gehen hier raus und haben unsere Trauringe“

Der Ringkauf ist der emotionalste Schmuckkauf, den man wohl hat. Männer haben sich selber im Schmuckgeschäft vorher kaum selber etwas für sich gekauft und auf einmal geht es um den Ring!

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Für das Paar einfach ein besonderes Erlebnis!

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Karlstadt hat ja noch Potential für neue Geschäfte. Was wünscht ihr euch denn noch, für unser schönes Karlstadt?

Wir fänden es zum Beispiel sehr toll, wenn es eine Art Markthalle gäbe, in der regionale Anbieter an ein- oder zwei Tagen die Woche ihre Waren anbieten. So etwas fehlt in Karlstadt auf jeden Fall: Frische Lebensmittel einkaufen und das mitten in der Stadt!

Was ist denn euer Lieblingsplatz in Karlstadt?

Achim: Im Sommer ist einer meiner Lieblingsplätze das „Mainmäuerle“ mit Blick auf die Burg. Wir haben ja jetzt das große Glück, dass dort unten zwei tolle Lokale sind: das „Cafe Denkmal“ und auch das „Mainmäuerle“, die das beide total liebevoll bewirtschaften. Auch von Touristen hört man immer wieder, dass dies einer der schönsten Plätze ist!

Babsi: Ich bin natürlich auch sehr gerne da unten 🙂 Aber man darf auch nicht vergessen, dass es bei uns eine wunderschöne Stadtbibliothek gibt, gleich neben uns, mit einem super schönen Innenhof. In dem man einfach ganz toll relaxen kann, wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat und in eine Zeitschrift oder ein Buch schauen kann. Dort bin ich sehr gerne!

Achim: Ja, ein absoluter Geheimtipp in Karlstadt!

Was macht Karlstadt so besonders und warum sollte jeder Karlstadt einmal besucht haben?

Achim: Karlstadt ist schon einmal besonders durch seine Lage am Main. Einer der schönsten Wanderwege ist der Weg zum Edelweiß. Wir haben eine traumhafte Altstadt mit einem wunderschönen Schmuckgeschäft 😉 und anderen tollen Geschäften. Eine super Gastronomie und wir hören immer wieder, dass die Leute sehr gerne nach Karlstadt kommen. Man merkt in letzter Zeit auch, dass wieder viele in die Altstadt ziehen wollen. Man läuft durch die Hauptstraße, trifft Leute, da ist einfach Leben..! Das ist schon etwas, was eine Stadt in der Größe auszeichnet.

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Was für ein schönes Interview! Vielen lieben Dank ihr Beiden!

Übrigens: Erst vor kurzem war ich in Frankfurt in der Kleinmarkthalle. Da wusste ich dann auch genau, was Babsi damit meinte! So etwas in Karlstadt – das wäre einfach mega und würde sicher noch mehr Menschen in unsere schöne Altstadt ziehen!

 

 

 

 

Schlosshochzeit auf Schloss Walkershofen

Jedes Mädchen träumt davon, einmal ihren Märchenprinzen in einem Schloss zu heiraten. Das Wetter ist perfekt, die Haare sitzen, das Kleid könnte nicht traumhafter sein. Meistens erkennt man irgendwann, dass das wohl für immer eine Fantasie bleiben wird. Aber manchmal – wenn man ganz viel Glück hat – wird es doch zur Realität. Bei dieser Hochzeit war es so und deshalb kann ich sie euch auf keinen Fall vorenthalten.

Es war einmal auf Schloss Walkershofen. Unsere Prinzessin in diesem realen Märchen – die hübsche Braut Julia  – machte sich gerade mit ihren Trauzeuginnen in dem schlosseigenen Brautzimmer zurecht. Die Trauzeuginnen trugen einen rosé farbigen Satin-Morgenmantel, die Braut natürlich einen weißen. Für Pantoffel war es an diesem Tag leider zu heiß, deshalb hörte man die nackten Füße auf dem alten Holzboden pätscheln. Die Sektkorken knallten, die Mädels lachten. Die Stimmung war herrlich ausgelassen, dennoch spürte man die ansteigende Nervosität der Braut.

Bei unserem Prinzen nebenan, lief das „getting ready“ ähnlich ab. Anstatt Sektkorken, ploppten hier allerdings die Bügelverschlüsse der Bierflaschen. Es wurde über alte Zeiten gewitzelt und viel gelacht.

Das Kleid der Braut war wunderschön. Ein Traum aus weißer Spitze und Tüll. Die Trauzeuginnen gingen ihr zu Hand, als es an das Verschließen der Knopfleiste am Rücken ging.

Beim Bräutigam gestaltete sich das Anziehen hingegen zum Problem. Seine Fliege war keine fertige Ansteckfliege, sondern diese musste ordnungsgemäß gebunden werden. Das war allerdings nicht so einfach wie gedacht und stellte die Jungs vor eine ordentliche Herausforderung. Gott sei Dank spielt sich dieses Märchen ja nicht zu Zeiten von Gebrüder Grimm ab, sondern in der heutigen Zeit. Und was nimmt man zur Hilfe, wenn man nicht mehr weiter weiß? Richtig – Google. Ein Youtube Video später, wusste sich der Bräutigam zu helfen und konnte seine Fliege anbringen. Als Nervennahrung gab es dazu außerdem Kuchen, den ein Freund von seiner Mama aus Italien mitgebracht hatte.

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Unser Prinz und unsere Prinzessin waren also fertig aufgehübscht füreinander und konnten es kaum mehr abwarten.

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Es ging in die Schlosskapelle zur kirchlichen Trauung. Die beiden hatten sich vorher noch nicht gesehen. Ganz traditionell wurde die Braut von ihrem Vater zum Altar geführt.

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Und da war er wieder – dieser Moment. Der Moment, in dem sie sich das erste Mal sahen. Inmitten ihrer Liebsten, geführt von ihrem Vater. Es war wunderschön und wahnsinnig ergreifend. Genauso wie die Trauung. Es wurden schöne Worte gesprochen und tolle Lieder gesungen. Julia und Niko sagten „Ja“ zueinander.

Danach gab es einen Sektempfang im Innenhof. Nun hatten alle Zeit, Braut und Bräutigam zu gratulieren.

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Anschließend war es Zeit für Kaffee und Kuchen und natürlich die Hochzeitstorte. Hierfür ging es auf die andere Seite des Schlosses in den Schlossgarten. Dort verkauften die Trauzeuginnen außerdem die super schön gestaltete Hochzeitszeitung. Die Hochzeitstorte war ein Traum in weiß, verziert mit rosa und weißen Blüten.

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Um diesen wundervollen Tag festzuhalten, machten wir noch ein paar schöne Fotos im Schlossgarten.

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Den Anzug von Niko finde ich einfach nur mega cool!

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Und ich liebe Julia’s wunderschönes Brautkleid!

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Der Tag lief perfekt, alles so wie es laufen sollte, eben wie im Märchen. Dass wir allerdings nicht in einem Gebrüder Grimm Buch leben, sondern immer noch in der realen Welt, wurde uns klar, als der Himmel immer dunkler wurde. Ein starker Wind blies uns um die Ohren und dann kam auch schon der Regen.

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Alle Gäste eilten in den Vorraum des Schlosses, wo bereits der DJ Kai, ein lieber Bekannter von mir –  sein Equipment aufbaute. Aber anstatt langer Gesichter,  sah man die Gäste lachen. Niemand sah es tragisch, dass das Wetter nicht mehr mitspielen wollte – ganz im Gegenteil. Die Stimmung war einfach super!

Der Raum, in dem die Feier und das Essen stattfinden sollte wurde geöffnet. Dieser war wirklich einer Prinzessin und eines Prinzen würdig – wahnsinnig edel und schön!

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Vielen Dank, dass ich bei eurer Märchenhochzeit dabei sein und diese auf meiner Kamera festhalten durfte. Ich bin mir ganz sicher, dass das Ende eines jeden Märchens auf euch zutrifft: …und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

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PS: Auch ich hatte meinen persönlichen Cinderella Moment. Da es bei meinem Abschied immer noch aus Strömen regnete, fuhr mich der DJ, Kai, zu meinem Auto. Richtig Prinzessinnen-like, vielen Dank nochmal!

Und diese süssen Schnappschüsse erreichten mich nach der Hochzeit. Da haben wohl zwei die ganze Nacht durchgetanzt 😉

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