Zelthochzeit auf der Homburg

Reisen verbindet – Für mein Brautpaar war dies nicht nur ein Lebensmotto, sondern auch das Motto ihrer Hochzeit.

Der erste Schritt auf der Reise zum Ehepaar war der First Look. Der Moment, in dem sich Braut und Bräutigam das erste Mal sehen.  Die beiden trafen sich an einem Waldabschnitt. Er mit Blick auf das Oldtimer Brautauto und sie näherte sich ihm ganz leise von hinten.

Der erste Blick – wie immer ein Gänsehaut Moment.

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Übrigens ist der „First Look“ einer meiner liebsten Momente auf Hochzeiten und jedes Mal, wenn ich wieder bei einem dabei sein darf, weiß ich auch genau, warum das so ist: Das Strahlen in den Augen und in den Gesichtern der Brautpaare ist jedes Mal aufs Neue unbezahlbar.

Die kirchliche Trauung war wie der First Look: emotional, wunderschön und aufregend. Vor der Kirche wurde danach auf das frisch vermählte Paar bei einem Sektempfang angestoßen. Die Hochzeitsgesellschaft beglückwünschte die beiden. Alle waren locker und fröhlich gestimmt.

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Dann wurde es Zeit für Schritt drei der Reise. Der Feier. Es gibt nicht nur in der weiten Welt vieles zu entdecken, sondern auch bei uns, im schönen Main-Spessart. So ist bestimmt vielen die Homburg bei Gössenheim ein Begriff, doch nur wenigen ist bewusst, dass sie eine der größten Burgruinen Deutschlands ist. Und nicht nur das – sie zaubert außerdem eine tolle Kulisse. So toll, dass ich es absolut nachvollziehen kann, wieso man sich die Homburg als Location aussucht. Man hat einen wahnsinnig schönen Ausblick über das Werntal und die Ruine im Hintergrund gibt eine einzigartige Atmosphäre. Und das war nicht nur mein Empfinden – als alle Gäste bei der Location ankamen, sah ich, wie begeistert sie davon waren. Denn nicht nur die Ruine an sich war toll, sondern auch das, was das Brautpaar gezaubert hatte. Mitten im Grünen Innenbereich der Burg stand ein riesiges Zelt geschmückt mit Wimpeln und Lichterketten.

 

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Dekoriert war alles – na klar – zum Thema Reisen. Man fand Koffer, Weltkarten, Globus und Erinnerungen von gemeinsamen Reisen. Natürlich durften auch Blumen nicht fehlen, wie immer liebevoll vom Zweigeteilt – Blumenwerkstatt Kübert in Karlstadt.

Nachdem die Gäste fertig waren mit Staunen, konnten sie sich bei Outdoorspielen die Zeit vertreiben. Und da war für jeden etwas dabei, von der Tischtennisplatte bis zur Slackline – war für groß und klein etwas geboten. Spielen und aufs Brautpaar anstoßen macht natürlich irgendwann hungrig. Und das Essen stoß, wie auch die Location, auf große Begeisterung bei der Hochzeitsgesellschaft. Gastfreunde Yvonne Schneider aus Thüngen war der Caterer und das Essen war wirklich wahnsinnig lecker!

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Die Hochzeitstorte wurde auf einer runden Holzplatte serviert und war mit allerlei Beeren verziert. Sie passte optisch und auch qualitativ, perfekt zum Rest der Hochzeit. Alles gab ein rundes Bild ab, sogar die Nägel der Braut waren im gleichen schönen orange farbigen Ton wie der Brautstrauß lackiert.

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Man fand mit jedem Blick etwas neues, ein neues Souvenir aus vergangenen Reisen, ein kleiner Globus… diese Hochzeit war nicht nur was fürs Herz, sondern auch fürs Auge!

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Danke, dass ich Teil eurer Hochzeit sein durfte. Ich wünsche euch nun für eure nächste Reise alles Liebe – die Reise ins Leben als Mann und Frau!

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